Aus den Einnahmen des Weihnachtsmarktes und des Campusfestes standen der Schule insgesamt 1.000 Euro zur Verfügung. Im Rahmen einer Versammlung der Schülerinnen- und Schülervertretung (SSV) entschieden die Klassensprecherinnen und Klassensprecher gemeinsam, dieses Budget für die Anschaffung eines Spielzeugschranks samt neuer Spielmaterialien zu nutzen.
Im Anschluss erstellte die Schulsozialarbeiterin Katja Garpow eine Liste geeigneter Spielzeuge. Grundlage dafür waren die Wünsche der Kinder. Die Zusammenstellung wurde so geplant, dass die Gesamtkosten das verfügbare Budget von 1.000 Euro nicht überschreiten. In den Klassen wurde die Auswahl anschließend im Klassenrat besprochen und bei Bedarf angepasst.
Nach Abschluss der Planung übernahm die Schulsachbearbeiterin Frau Demko die Bestellung der Spielmaterialien. Parallel dazu bereitete der Hausmeister Herr Granat den Spielzeugschrank für die Nutzung vor und baute ihn entsprechend aus. Unterstützt wurde er dabei auch von seiner Arbeitsgemeinschaft „Junker Imker“.
Der Spielzeugschrank ist nun einsatzbereit; lediglich ein Schloss wird noch benötigt. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln derzeit eigenständig Ideen zur Organisation der Nutzung.
Das Projekt zeigt, wie sinnvoll Einnahmen aus schulischen Veranstaltungen eingesetzt werden können, um den Schulalltag zu bereichern. Gleichzeitig verdeutlicht der gesamte Ablauf die Bedeutung von Mitbestimmung: Die Schülerinnen und Schüler waren aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden und konnten so praktische Erfahrungen mit demokratischen Abläufen sammeln.








